20 Keys

Erfolgssteigerung

"Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein." so Jan K. Barta, Werksleiter im Siemens Elektronikwerk
Die 20 Keys-Methode dient als Türöffner zu einem hochentwickelten Benchmarksystem, das langfristig die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und die Ertragskraft verbessern wird.

Das Geheimnis liegt in der Bündelung von unterschiedlichen Managementansätzen wie Balanced Scorecard, TQM, Kaizen, Business Reengineering. Daraus lässt sich ein strategisches Vorgehen ableiten, um die Produktivität und Qualität zu steigern und Kosten zu senken.

Schritt für Schritt zum Erfolg

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Entwickelt wurde das Verfahren von dem japanischen Management-Guru Prof. Iwao Kobayashi. Sein Kaizen-Verfahren, die Verbesserung der Produktion in kleinen Schritten, wurde von Gero Pankus, Chef der Unternehmensberatung Pankus-Team, auf deutsche und europäische Verhältnisse angepasst.

Das Herzstück der 20 Keys-Methode ist ein hochentwickeltes Benchmarksystem und vereinigt alle notwendigen Komponenten und Erfahrungen aus bekannten Managementmethoden. Ansätze aus den Bereichen Balanced Scorecard, TQM, Kaizen, KVP, Just in time werden berücksichtigt.

So wird der Ist-Zustand des Unternehmen anhand von 20 Keys-Handlungsfeldern erschlossen, die Einfluss auf die optimale Produktivität und Qualität sowie reduzierte Durchlaufzeiten und Kosten haben.

Soll-Werte werden abgesteckt und Entwicklungspotenziale ermittelt. Über ein fünfstufiges Benchmark-Ranking, das in einer 100-Punkteskala erfasst wird, steuert die Belegschaft diese Soll-Werte an. So bedeutet beispielsweise:

  • Stufe 5: der Platz für die Elite. Sie haben die maximale Punktzahl von 100 erreicht und haben die Nase vor allen Wettbewerbern.

  • Stufe 1: dass das Unternehmen ohne deutliche Verbesserungen in den Prozessabläufen kaum Überlebenschancen hat. Unternehmen bekommen hier auf der Wertskala nur 20 Punkte.

Ist der Standort des Unternehmens bestimmt, gilt es die nächste Stufe zu erreichen. Das 20 Keys-Programm liefert hierzu strukturierte Instrumentarien mit Hilfsmitteln und Trainingsunterlagen.

Jeder einzelne Schlüssel wird im Detail betrachtet und für jeden sind weitere Einzelschritte definiert. Unterstützt werden diese Handlungsanweisungen durch ständiges Messen und Abgleichen der Ist- mit den Soll-Werten.

Der Sprung in die nächste Liga ergibt sich dann durch die Summe der absolvierten Einzelschritte.

Anwendungsbereich und Nutzen

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20 Keys ist so ausgelegt, dass es auf jedem Arbeitsplatz anwendbar ist. Es setzt da an, wo der Schlüssel für eine langfristige Unternehmensentwicklung liegt - bei den Menschen.

Jeder - vom Top-Management bis hin zum Mitarbeiter - ist in den Prozess miteinbezogen. Das spornt die Mitarbeiter an. Es kommt zu einer hohen Identifizierung mit dem Veränderungsprozess und zu einer höheren Mitarbeitermotivation.

20 Keys ist aber kein Crashprogramm für kurzfristige Sanierungen und erfindet das Rad nicht neu. Es orientiert sich an langfristigen Zielen und soll als langfristiges Steuerungsinstrument eingesetzt werden.

Links und Literatur

Weitere Informationen
Artikel in der Wirtschaftswoche über 20 Keys:
GROOTHUIS, U. (1999): Ganz penibel. In: WIRTSCHAFTSWOCHE 24/99, S.170-174

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