DMAIC-Methode

Six Sigma und DMAIC-Methode

Six Sigma wird benutzt um einen Null Fehler Status zu beschreiben und aufzuzeigen wie nah ein Prozessablauf an diesen Zustand heranreicht. Per Definition sind 3,4 Fehler bei 1 Million Vorgängen zulässig, um Six Sigma zu erreichen. Dies entspräche einem Qualitätsgrad von 99,9997%.

Six Sigma Messungen dienen der konsequenten und systematischen Verbesserung von Geschäftsprozessen. Die DMAIC Methodik (Define, Measure, Analyse, Improve, Control) macht Six Sigma Messungen möglich und hilft bei Verbesserungsmaßnahmen im Sinne eines Total Quality Management.
Mit der DMAIC Methode und Six Sigma Messungen öffnet sich eine weite Palette an Möglichkeiten und Werkzeugen im Bereich der Projektmanagementtechnik. Der größte Nutzen liegt aber im massiven Beitrag zur Schaffung eines konzeptionellen Rahmens im Unternehmen, der konstante Leistungen messen, verbessern und kontrollieren kann.

Das Ziel der DMAIC Methode ist die Erreichung einer maximalen Kundenzufriedenheit bei minimalen Kosten. Hierbei handelt sich nicht ausschließlich um eine Qualitätsmethodik, sondern auch um eine strategische Initiative, die die Belange der Interessengruppen "Kunde" und "Unternehmen" durch Erhöhung der Kundenzufriedenheit und des Firmenprofits verbindet.

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Der DMAIC-Circle

1. Phase Definition

Welche qualitätskritischen Kriterien möchten Sie verbessern?
In der 1. Phase (Definition) ist für die Steuerung eines DMAIC Projektes eine aussagekräftige Basis herzustellen:

  • Identifizierung des Problems
  • Klärung der Randbedingungen
  • Projekt Charter
  • Vergabe von Schlüsselrollen
  • Festlegung des Ziels
  • Festlegung des Projektumfangs und –grenzen
  • Terminplan
  • Dokumentation des Istzustandes

2. Phase Messungen

Wie lassen sich die Auswirkungen messen?
Die 2. Projektphase (Messungen) bildet den Grundstein des Projektes, weil Entscheidungen nicht "aus dem Bauch heraus" getroffen werden sollen.
Daten, Zahlen & Fakten liefern die Basis für ein erfolgreiches Verbesserungsprojekt.

  • Messgrößenentwicklung
    (Auffindung von Messgrößen und/oder deren Implementierung)
  • Prüfung der Vertrauenswürdigkeit der Daten
    (Aktualität, Vollständigkeit, Quelle)
  • Priorisierung
    (Konzentration auf wenige wichtige Messgrößen)
  • Datenerhebung incl. Datenerhebungsplan
  • Messsystemanalyse
    (Wiederholbarkeit & Reproduzierbarkeit sicherstellen)
  • Datendarstellung
  • Prozessfähigkeit sicherstellen
  • Erste Sigma Berechnung

3. Phase Analyse

Was sind die Ursachen des Problems?

  • Die 3. Phase (Analyse) bildet das Herzstück des Verbesserungsprozesses. Ziel der Analysen ist es die Ursachen für Fehler zu identifizieren, zu verifizieren und zu quantifizieren.
  • Fokussierung
  • SIPOC Aktualisierung
  • Cross Functional Prozess Mapping
  • Potential Flußdiagramm (wertschöpfend / nicht wertschöpfend)
  • Ursache- &;Wirkungsmatrix
  • Fehler / Möglichkeit- &;Einflussanalyse (FMEA)
  • Hypothesentest (statischer Nachweis zu Varianzen, Stichproben, etc.)
  • Schlussfolgerungen / Ergebnisse (Prozess- &;Datensicht)

In dieser Phase gilt es zu vermeiden scheinbar offensichtliche Ursachen als Lösungsansatz zu verwenden.Es sind Nachweise zu führen.

4. Phase Verbesserung

Wie lässt sich das Problem beseitigen?
In der 4. Phase (Verbesserung) werden realisierbare und rentable Lösungen gefunden.

  • Lösungsideen generieren
  • Lösung auswählen
  • Implementierungsplan erstellen
  • Umsetzung und Dokumentation

Fazit:

Die DMAIC Methode fördert die Effektivität und die Effizienz der Unternehmensprozesse.

  • Auf Markt- und Strategieveränderungen kann schnell und konsequent reagiert werden.
  • Six Sigma fördert im Unternehmen eine konsequente Datenbasierung und sorgt für Prozessorientierung.
  • Fehler werden reduziert und Doppelarbeit wird vermieden.
  • Die Kundenzufriedenheit wird durch Einbindung der Kundenbedürfnisse erhöht.
  • Die Profitabilität sowie der Umsatz eines Unternehmens werden gesteigert.
  • Durch Einbindung der Zulieferer wird ein verbessertes Lieferantenmanagement möglich.

Links und Literatur

Dieses Thema wurde in Zusammenarbeit mit Volker Bannasch, KnowHow 4U, Bannasch & Vohburger GbR erstellt.

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