Economies of scale

Die Grenzen des Mengenvorteils

In der klassischen Volkswirtschaftslehre gilt das Gesetz der steigenden Skalenerträge (Economies of scale). Demzufolge fallen die durchschnittlichen Produktionskosten bei steigender Menge eines produzierten Gutes bis zu einem Minimum, um allerdings danach wieder anzusteigen.

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Marktsättigung als kritische Größe

Im Zeitalter des E-Commerce machen Organisationen nun die Erfahrung, dass das klassische Ertragsgesetz nicht mehr ausnahmslos gilt. In vielen Fällen richtet sich die Menge eines produzierten Gutes nicht mehr nach den minimalen Kosten, sondern nach dem Punkt, an dem der Markt gesättigt ist. Hohe Marktanteile scheinen in der New Economy wichtiger zu sein als Economies of scale.

Diese Beobachtung hat mehrere Konsequenzen:

  • Erstens muss eine Organisation sehr schnell Marktanteile gewinnen, wenn sie das Potential wachsender Skalenerträge bestmöglich ausschöpfen will.
  • Zweitens stehen zunehmenden Investitionen nur so lange steigende Skalenerträge gegenüber, wie der Markt nicht gesättigt ist.
  • Drittens müssen - im Unterschied zum traditionellen Modell der Skalenerträge - Zeitpunkt und Höhe strategischer Investitionen längerfristig gewählt werden.
  • Viertens müssen als Folge davon Risikobereitschaft und Ausdauer der Führungsmannschaft um einiges größer sein als bisher.

Links und Literatur

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