Entscheidungsmatrix

Die Entscheidungsmatrix ist eine sehr rationale Möglichkeit, um eine Entscheidung zu treffen. Bei dieser Methode steht am Ende ganz klar fest, für welche Möglichkeit Sie sich entschieden haben.

Vorgehen

  • Zuerst müssen Sie Kriterien für Ihre Entscheidungssituation suchen. Suchen Sie als erstes nach den Kriterien, die für Ihre Entscheidung wesentlich sind. Das sind natürlich für jede Entscheidungssituation andere Kriterien. Alle Kriterien müssen gleich formuliert sein.
  • Bitte beachten Sie, dass Sie für die Methode der Entscheidungsmatrix nur positiv formulierte Kriterien verwenden können - d.h. Sie sollten für jedes Kriterium sagen können: je mehr Kriterium, desto besser. Beispiel: Je mehr Urlaub, desto besser oder je mehr Gestaltungsfreiheit, desto besser. Wenn Sie positive und negative Kriterien mischen, funktioniert die Entscheidungsmatrix nicht mehr.
  • Mit der Entscheidungsmatrix bewerten Sie jede Ihrer Möglichkeiten. Nun geht es darum, für jede Ihrer Alternativen die einzelnen Kriterien zu bewerten. Dies tun Sie ähnlich dem Schulnotensystem mit Punkten von 1 bis 6. Nur ist es hier umgekehrt - 6 Punkte verteilen Sie, wenn das Kriterium bei einer Entscheidungsalternative optimal erfüllt ist und 1 Punkt vergeben Sie, wenn es gar nicht erfüllt wird.
  • Am Ende zählen Sie die Punkte zusammen und lesen das Ergebnis ab. In der letzten Zeile der Matrix wird die Summe aller Bewertungen einer Alternative gebildet. Die Alternative mit der höchsten Summe ist der Gewinner, weil diese Alternative nach den Bewertungen die einzelnen Kriterien am besten erfüllt . Im Beispielfall wäre das die Firma "Samson GmbH".

Sie werden nun vielleicht einwenden, dass aber nicht alle Kriterien gleich wichtig sind. Dieses Problem lässt sich lösen, indem Sie jedem der Kriterien je nach Wichtigkeit ein größeres oder ein kleineres Gewicht bei der Entscheidung geben.

Bewertet und gewichtet

Die bewertete/ gewichtete Entscheidungsmatrix ist eine Entscheidungsmatrix, in der die einzelnen Kriterien gewichtet werden. Diese Gewichtung ist dann sinnvoll, wenn nicht alle Kriterien für Sie dieselbe Wichtigkeit oder Bedeutung haben.

Bitte lassen Sie sich nicht dadurch entmutigen, dass die Methode der bewerteten Entscheidungsmatrix ein bisschen kompliziert wirkt. Gehen Sie zunächst einmal den gesamten Text durch und erstellen Sie dann eine Matrix nach diesem Vorbild. Sie werden sehen, dass es letztlich gar nicht so schwer ist.

Sie erweitern Ihre bestehende Entscheidungsmatrix um gewichtete Noten.

  • Erstellen Sie zunächst eine Entscheidungsmatrix wie zuvor beschrieben.
  • Fügen Sie nun eine weitere Spalte in Ihre Tabelle ein, in der Sie die verschiedenen Kriterien prozentual gewichten. Die für Sie wichtigsten Kriterien bekommen eine höhere Prozentzahl, als die weniger wichtigen. Nach dem Beispiel erklären wir, wie diese prozentuale Gewichtung vorgenommen wird.
  • Alle Gewichtungen müssenzusammenaddiert 100% ergeben. Die durchschnittliche oder normale Wichtigkeit für ein Kriterium ergibt sich, indem Sie 100% durch die Anzahl der Kriterien teilen.In dem Beispiel ergibt 100% : Anzahl Kriterien (5) = 20% pro Kriterium als die durchschnittliche Wichtigkeit.
    Werte über 20% sind in diesem Fall überdurchschnittlich wichtig und Werte unter 20% unterdurchschnittlich wichtig. Wenn Sie nun ein Kriterium als wichtiger als normal einstufen wollen, müssen Sie den Durchschnittswert 20% erhöhen. Im gleichen Zug müssen Sie aber auch bei einem anderen Kriterium die Prozentzahl vermindern, damit die Gesamtsumme wieder 100% ergibt.
  • Multiplizieren Sie die Noten mit der Gewichtung und addieren Sie dann die gewichteten Noten.
  • In einem zweiten Schritt müssen Sie nun die von Ihnen verteilten Punkte (1-6) mit der Gewichtung multiplizieren. So erhalten Sie eine gewichtete Note.
  • Zum Schluss bilden Sie auch hier die Summe unten am Ende der Tabelle. Sie haben dann die Summe der jeweils gewichteten Noten.

Wie auch bei der einfachen Entscheidungsmatrix ist die Alternative mit dem höchsten Gesamtergebnis der Gewinner.

Der Unterschied zwischen der einfachen und der gewichteten Entscheidungsmatrix ist der: Während im Beispiel der einfachen Entscheidungsmatrix der Gewinner die Samson GmbH war, gewinnt in der gewichteten Entscheidungsmatrix die Tuwas AG. Mit der gewichteten Entscheidungsmatrix können Sie Ihre Entscheidungen differenzierter treffen.

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