Entwicklungspfad

Vom Zukunftsbild zum selbstverständlichen Handeln

Wandel in einem Unternehmen lässt sich gemäß des ILTIS Vier-Phasenmodells als das Zurücklegen eines Entwicklungspfades beschreiben. Dieser Pfad beginnt dort, wo das Zukunftsbild der künftigen Organisation entsteht, und er führt bis zum selbstverständlichen Handeln im Alltag, das schließlich den erhofften Erfolg zu Tage fördern soll.

Auf diesem Weg von der Alten in die Neue Welt durchläuft das Unternehmen unterschiedliche Stadien. Im Zuge der Strategierealisierung können jedoch Irritationen entstehen, wenn Initiativen und Werkzeuge, die zu einem Zeitpunkt besonders wirksam waren, in einer anderen Situation zu Unruhe und Frustration führen. Ganz offensichtlich liegt dies daran, dass sich Erwartungen und Verhaltensweisen der Akteure auf dem Weg in die Zukunft verändern.

Um der Führung im Rahmen des Change Managements ein adäquates Vorgehen und die Koordination zu erleichtern, empfiehlt es sich, den Entwicklungspfad in vier Phasen zu gliedern. Jedem Abschnitt können dann bestimmte Schwerpunkte zugeordnet werden.

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Orientierung schaffen

In dieser frühen Phase der Strategieverwirklichung geht es um den Aufbruch der Führungsmannschaft aus der Alten Welt. Sie entwickelt ein grob strukturiertes Zukunftsbild der Organisation und schafft so einen Rahmen für das weitere Vorgehen. Der Zeithorizont, die Kommunikation des Zukunftsbilds und die wichtigsten Schritte für die Realisierung werden festgelegt.

Bewegung erzeugen

Die zweite Phase trägt die Aufbruchstimmung in die Organisation hinein. Promotoren werden eingebunden, die Kommunikation nach innen und außen gestartet. Der Kern der Aktivitäten ist darauf ausgerichtet, möglichst viele Führungskräfte und Mitarbeiter für das Zukunftsbild zu begeistern. Dazu ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Neuen Welt und mit den nötigen Veränderungen im jeweiligen Einflussbereich erforderlich.

Handeln intensivieren

Sobald eine genügend große Anzahl von Führungskräften und Mitarbeitern involviert ist, entsteht die Bereitschaft, die instrumentellen und kulturellen Voraussetzungen für strategiegerechtes Handeln in der Fläche zu schaffen. Was bisher auf dem Papier stand, wird jetzt ins Handeln übertragen und erprobt. Das Professionalisieren sowie die Verankerung der Strategien nimmt einen breiten Raum ein.

Selbstverständlichkeit erzielen

Die Vorstellung, zu welchen Ergebnissen bestimmte Handlungen führen sollen, ist das eine, ob die beabsichtigten Auswirkungen auch tatsächlich eintreten das andere. Regelmäßiges Feedback zeigt nun Fortschritte und Abweichungen so rechtzeitig an, dass geeignete Maßnahmen abgeleitet werden können, die stabilisierenden, verbessernden oder erneuernden Charakter haben. Dadurch werden die gefundenen Lösungen und der fortwährende Wandel selbstverständlich.

Ein Verwirklichungsmanagement unterstützt schließlich die Akteure auf dem Entwicklungspfad. Es übernimmt die Aufgabe, den gesamten Prozess so weit wie möglich zu steuern und durch geeignete Impulse voranzubringen. Dazu müssen das Vorgehen geplant, Entscheidungen herbeigeführt, zu erzielende Ergebnisse mit einer Vielzahl von Beteiligten vereinbart und Fortschritte regelmäßig überprüft werden.

Links und Literatur

  • ANWANDER, Armin: Strategien erfolgreich verwirklichen: Wie aus Strategien echte Wettbewerbsvorteile werden. Zweite, erweiterte Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2002. ISBN 3-540-42445-8.

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