Leadership - Hier geht's lang

Leadership ist wieder gefragt

Eine klare Strategie erleichtert, Kurs zu halten und die Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. Viele Top-Unternehmen haben in den letzten Jahren dazu den Beweis erbracht. Aber der Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn die strategischen Ziele erfolgreich umgesetzt werden. Dazu braucht es geeignete Menschen – und Leadership.

Was ist eine erfolgreiche Führungskraft?

Leadership heißt wörtlich übersetzt "Führung, Leitung, Führungstalent". Was ist eine erfolgreiche  Führungskraft? Kurzfristig betrachtet jemand, der die gesetzten Ziele zeitgerecht erreicht. Etwas längerfristig betrachtet ist es derjenige, dem es immer wieder gelingt, gute Mitarbeiter für sich zu gewinnen und sie zur Entfaltung zu bringen.

Damit sind wir auch beim eigentlichen Punkt: "Erfolgreich führen" in einem Industrieunternehmen heißt primär Menschen führen. "Managing Assets" ist zwar ein wichtiger Aspekt, aber letzten Endes ist "Managing People" viel wichtiger.

Um es mit den Worten einer Schweizer Kollegin zu sagen: „Echte Leader schauen nicht in Führungsbücher, sondern in die Augen ihrer Mitarbeiter“ (Monique R. Siegel).

Um Menschen erfolgreich zu führen, braucht es ihnen gegenüber eine positive Grundhaltung. Es braucht die Freude und Lockerheit, auf Menschen zuzugehen, die Fähigkeit und Bereitschaft, zusammenzuarbeiten, aber auch die Mitarbeiter so zu nehmen, wie sie sind – mit all ihren Stärken und Schwächen.

Die Fachliteratur über Führung füllt buchstäblich Bibliotheken. Dabei besteht das Gros der Publikationen aus so genannter "Rezeptliteratur". Erfolgskonzepte, Werkzeugkästen und mehr oder weniger ernst gemeinte Prinzipien beherrschen die Szenerie. Und doch gewinnt man in den Unternehmen den Eindruck, dass die Praxisrelevanz der meisten Rezepte zu wünschen übrig lässt.

Woran kann es liegen, dass Wissensnachfrage und reichhaltiges Informationsangebot so wenig zusammenpassen?

Hierzu eine Beobachtung: Nur selten wird Führung tatsächlich aus der Sicht mittelständischer Praxis betrachtet. Im Blätterwald tummeln sich neben Universitätsprofessoren, Organisationspsychologen und Familientherapeuten vor allem Vertreter der Großindustrie, vornehmlich aus den Vereinigten Staaten.

Hochglanzmagazine wie der ‚Harvard Business Manager’ scheinen beim Thema Führung eindeutig die ‚Lufthoheit’ zu haben - mit entsprechenden Folgen für die inhaltlichen Schwerpunkte. Die einschlägigen Erfolgsrezepte mögen für die spezifischen Gegebenheiten bei General Electric und anderen US-Konzernen gelten, auf die Verhältnisse beim deutschen Mittelstand sind sie nur bedingt übertragbar.

Ein Beispiel: Die von Jack Welch vermittelte Wildwestromantik des Hire and Fire, die sich in blumigen Wendungen (‚Unkraut rupfen’) äußert, ist weder zeitgemäß noch wirklich zielführend. Eines war Jack Welch allerdings: Er war konsequent – extrem konsequent. Ihm wird das Statement „fix it or sell it or close it“ zugesprochen.

Eine der größten Schwächen des (wohlgemerkt!) erfolgreichen deutschen Mittelstandes ist, dass er sich von erfolglosen Produkten oder Unternehmensbereichen nicht oder nur schwer trennen kann.

Wird hingegen etwas Neues angepackt, gehen diese Unternehmen mit großer Innovationskraft zu Werke (manche sagen sogar überspitzt ‚mit brachialer Konsequenz’).

Fazit

Im Kern geht es bei der Führung im Unternehmen darum, Organisation und Mitarbeiter zu einer strategiekonformen Leistung zu befähigen. Das umfasst neben primär technischen und betriebswirtschaftlichen Kontroll- und Steuerungsfunktionen insbesondere spezifisch menschliche Fähigkeiten.

Dabei geht es um Dinge wie Legitimation, Autorität, Machtausübung, Konfliktbewältigung, Partizipation, Wille, Begeisterung, Vorbildfunktion, Akzeptanz … Ein weites Feld.

Autor

Jörg Herkommer

inGenics AG

 

Pressekontakt

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