MBA - Wissen was zählt!

Warum ein MBA auch erfahrene Manager weiterbringt

Sie arbeiten mit Herzblut. Sie machen Ihr Ding, leiten Ihre Abteilung, schmeißen den Laden in Ihrer Niederlassung, bringen das Business Development Ihrer Konzernmutter an den Start.

Sie sind Manager, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Sie managen. Sie machen, was Henry Mintzberg in seinem Bestseller "Managen" beschreibt - den ganzen Tag tätig sein im Sinne des Unternehmens:  Mitarbeiter führen, Projekte anschieben, Strategien planen.

Und jetzt mal eine direkte Frage: Haben Sie sich das im Studium schon träumen lassen? Haben Sie sich damals schon für Wirtschaft interessiert? Ja, haben Sie überhaupt BWL studiert?

Nein? Sie sind "eigentlich" Ingenieur, Naturwissenschaftler, Logistiker, Baufachmann oder gar Geisteswissenschaftler? Warum "managen" Sie dann? Seien Sie ehrlich: Weil es Ihnen liegt. Weil Ihr Herz daran hängt. Weil der Flow, der schnelle Pulsschlag des Unternehmens, an dem Sie ganz dicht dran sind, Ihnen einen Kick geben. Stimmt's?

Manche von Ihnen sind oder werden in Ihrer Karriere an den Punkt (ge)kommen, an dem Sie sich fragen, wie es kam, dass Sie sich in Richtung Führung und Management entwickelt haben. Ihre Arbeit tun Sie natürlich meist auf der Basis Ihrer fachlichen Ausbildung. Das war auch der Ausgangspunkt Ihrer Karriere. Aber dass Sie heute da sind, wo Sie stehen, haben Sie Ihrem Drive, Ihrer Energie, Ihrem Näschen und Ihrem Interesse am General Management zu verdanken.

Direkt dazu noch eine unumwunden gestellte Frage: Wenn Sie jetzt mal ganz ehrlich in sich hinein horchen, spüren Sie dann nicht manchmal den Wunsch, sich in Ihrem Management genau so auf sicherem Grund bewegen zu können wie in Ihrem "eigentlichen" Fachgebiet? Ihr Top-Praxiswissen zusätzlich auf eine solide Grundlage aus Theorie und weiterer, reflektierter Praxis zu stellen?

Noch tiefer eintauchen

Glücklicherweise ist das eine Frage, für die es eine passende Antwort gibt. Klar ist, wenn Sie Ihre Kompetenzen, deren PS Sie täglich aufs Neue in Ihrer Berufspraxis auf die Straße bringen, nicht hätten, wären Sie heute nicht da, wo Sie sind.

Aber vielleicht spüren Sie ja tief in sich das Bedürfnis, doch noch einen draufzusetzen. An wirtschaftliche Themen anzudocken, tiefer in die Materie einzutauchen, sich vielleicht sogar ein stabiles und hochklassiges Netzwerk von "Gleichgesinnten" aufzubauen - und so ganz persönlich weiter zu kommen und "fast nebenbei" Ihrer Karriere noch einen Extra-Schub zu geben.

MBA - Zwischen Investition....

Wenn Sie so fühlen und so weit denken, liegt die Entscheidung für ein Aufbaustudium zum Master of Business Administration (MBA) nahe. Natürlich ist das immer auch eine Kosten- und eine Zeitfrage. Perfekt ist es, wenn vielleicht Ihr Arbeitgeber das Studium unterstützt und ganz oder teilweise sponsert. Arbeitgeber fördern allerdings in erster Linie berufsbegleitende Programme, weil der Mitarbeiter aus ihrer Sicht dann nicht für ein ganzes Jahr komplett ausfällt und automatisch an das Unternehmen gebunden bleibt.

Es kann in mehr als einer Hinsicht für Sie von Vorteil sein, wenn Sie in Förderprogramme im Unternehmen einsteigen können, die einen Flexible-MBA unterstützen. Der dauert zwar länger, in der Regel zwei oder drei Jahre, ist aber vor allem unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Job, Familie und Studium sehr attraktiv. Und die Kosten eines MBA-Programms belasten Sie dann nicht oder nur teilweise.

Ein Kinderspiel ist das natürlich nicht: Auch bei den berufsbegleitenden Programmen, müssen Sie – neben dem Zeitaufwand für die Präsenzmodule – mit mindestens zwölf bis fünfzehn Stunden Arbeitsaufwand pro Woche rechnen. Neben Job und Familie ist das eine Hausnummer, die zu Lasten der persönlichen Freizeit geht – sich aber immerhin so weit wie möglich noch nach Wunsch planen lässt.

Auch die Einstiegsvoraussetzungen für ein MBA-Programm sind nicht zu unterschätzen. Aber drei bis fünf Jahre Berufserfahrung im Management reichen in der Regel. In vielen Programmen ist zusätzlich die Unterrichtssprache Englisch.

...und Ernte

Trotzdem – oder gerade deswegen – lohnt sich ein MBA. Wenn Sie sich Ihre Sporen on the job verdient haben, wenn Sie den MBA aus echtem Interesse angehen, weil Sie für das, was Sie tun, brennen, und ihn nicht nur als notwendige Ergänzung des Lebenslaufs betrachten, werden Ihre Erwartungen in jedem Fall übertroffen.

Sie werden anfangen, noch mehr zu sehen, Sie werden gezwungen, aus Ihrem gewohnten Blickwinkel herauszutreten. Und Sie lernen Menschen kennen, die Sie sonst nicht treffen würden und können nach Ende des Studiums auf ein internationales Netzwerk zugreifen, das enorme Karrieremöglichkeiten eröffnet.

Das bringt ein MBA:

  • Selbstvertrauen
    Sie erlangen mehr Vertrauen in Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten als Manager und in sich selbst als intuitive und intelligente Führungskraft.

  • Ausrichtung
    Ihre Karriereziele werden klarer und erreichbar. Sie schaffen dies durch persönliche und akademische Orientierung und Austausch mit talentierten Mitteilnehmern und praxisorientierten Lehrenden.

  • Fähigkeiten
    Sie erwerben Wissen, Expertise und die Fähigkeit, diese an andere weiterzugeben und mit Intelligenz und Rücksicht zu führen.

  • Netzwerke
    Sie treten einem Alumni-Netzwerk bei. Diese Beziehungen können Sie für sich und Ihre Ziele nutzen.

Autor

Felix Müller ist MBA-Experte und repräsentiert als Direktor in Deutschland die Henley Business School. Er baut Henleys Präsenz in den Bereichen MBA und Executive Education aus. Er kommt aus der Schweiz und ist Absolvent der Universität St. Gallen; außerdem hat er einen MBA der Duke University (USA). Nachdem er sechs Jahre für eines der „Big 4“-Consultingunternehmen tätig war, wechselte er in den Bereich „Learning & Development“ und hatte Managementpositionen an der Duke University in den Staaten, an der Frankfurt School of Finance & Management in Deutschland und bei Demos Group in Frankreich inne.

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