Mergers & Acquisitions

Durch Fusionen zum Erfolg?

„Ich warne davor, Fusionen als Königsweg schlechthin zum Erfolg zu betrachten.“
Heinrich von Pierer, Vorstandsvorsitzender Siemens AG

Fusionen sind kein Phänomen des Kapitalismus, Fusionen gibt es seit über 100 Jahren, seit Beginn der Industrialisierung. Sie treten immer in Wellen auf. Derzeit rollt die fünfte Welle (siehe 1. Grafik). Doch dieses Mal ist alles anders als früher. Die Deals sind größer, sie sind spektakulärer und ja, auch das, verrückter.

Die beiden Begriffe Mergers & Acquisitions (dt. Unternehmenszusammenschlüsse und Unternehmensübernahmen) sind zur Zeit in Europa in aller Munde. Untersuchungen in den letzten Jahren haben ergeben, dass die Erfolgsquote von Unternehmenszusammenschlüssen unter 40 % liegt und sich nur langsam verbessert. Das internationale Transaktionsvolumen betrug 1998 rund 2,3 Billionen US-Dollar.

Nicht unbedingt die ökonomische Vernunft treibt die Unternehmen in den Zusammenschluss; es ist häufig das Ego der Manager. Und es sind die allmächtigen Herrscher der Finanzmärkte wie Analysten, Fondsmanager und allen voran die Investmentbanker.

Sie sind es auch, die vor jeder Fusion eine so genannte Due Diligence durchführen. Das ist eine detaillierte und systematische Analyse eines Unternehmens mit dem Ziel, einen Gesamteindruck von der wirtschaftlichen Lage, den Zukunftsaussichten und Risiken zu gewinnen.

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Die fünf Fusionswellen

Die erste Fusionswelle von 1897 bis 1904 war durch eine Monopolbildung als Folge der industriellen Revolution gekennzeichnet. Neue Antitrustgesetze führten von 1916 bis 1929 zur vertikalen Integration.

1969 begann dann die kurze Ära der Konglomerate ehe Mitte der 80er Jahre sich viele Unternehmen auf Grund der staatlichen Liberalisierung und Deregulierung zusammenschlossen.

Seit 1993 greift nun weltweit der Fusionswahn um sich, hervorgerufen durch die New Economy und deren Merkmale wie Globalisierung, Geschwindigkeit und sich verschärfender Wettbewerb.

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Die grössten Merger & Acquisitions

Nach einer dreimonatigen Abwehrschlacht war 1999/2000 die feindliche Übernahme des deutschen Traditionskonzerns Mannesmann durch den englischen Mobilfunkriesen Vodafone besiegelt. Es war nicht nur der erste hostile takeover (dt. feindliche Übernahme) in Deutschland, sondern mit einem Transaktionsvolumen von 360 Milliarden DM auch der größte in der Wirtschaftsgeschichte.

Das Zusammengehen zwischen den Automobilherstellern Daimler-Benz und Chrysler war (angeblich) ein merger of equal, also ein Zusammengehen unter (annähernd) gleich starken Partnern.

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