Motivation

Zum Handeln bewegen

"Menschen wollen angespornt und begeistert werden: Spitzenleistungen ergeben sich nicht von selbst."
Dr. Hans Christian Altmann, Motivationsexperte und Autor,
u.a. von Motivieren und Gewinnen, 1997

Motivation ist Voraussetzung für zielorientiertes Verhalten und deshalb aus Strategieverwirklichungsperspektive Hauptansatz für erfolgssteigernde Beteiligungsstrategien. In der Landkarte des Akteurs steht Motivation deswegen am Übergang vom Wahrnehmen des Neuen zum Handeln im Sinne der Strategie.

Der Wort Motivieren leitet sich von dem Begriff Motiv ab. Motiv kommt aus dem Lateinischen (movere) und bedeutet bewegen. Das Motiv drückt den Beweggrund des Handelns, und die Ursache des menschlichen Verhaltens aus.

Formen der Motivation

  • Primäre Motivation ist die, die dem Menschen angeboren ist. Die Bedürfnisse, welche die primäre Motivation auslösen, sichern das Überleben, wie z.B. Hunger, Durst, Luft , Licht, Wärme, Ausscheidung, Schmerzvermeidung etc.

  • Sekundäre Motivation entwickelt sich durch die primären Motive. Sie wurden aufgrund des sozialen Umgangs mit anderen Menschen erlernt und erworben. Beispiele für sekundäre Motive sind: Bedürfnis nach Anerkennung, Sicherheit, sozialer Kontakt etc.

  • Intrinsische Motivation bedeutet das Lernen / Arbeiten aus eigenem, innerem Antrieb. Die Handlung, die aus dieser Motivation entsteht, dient der persönlichen Befriedigung. Faktoren wie Spaß und Interesse an einer Sache zu haben, spielen bei der intrinsischen Motivation durchaus eine Rolle.

  • Extrinsische Motivation besteht aus Lern- und Arbeitsanreizen, die durch die drei Komponenten: Entlohnung, soziale Kontakte in der Arbeit und der Möglichkeit der Weiterentwicklung (Beförderung) geprägt wird. Äußere Faktoren wie Macht, Anerkennung, Gehalt, Belohnung, etc. spielen bei der extrinsischen Motivation die entscheidende Rolle.

  • Unbewusste Motivation lässt Handlungen ausführen, die dem Menschen selbst schaden können (z.B. rauchen, der zu hohe Genuss von Alkohol, zu viel essen etc.). Sigmund Freud hat daraus unbewusste Motive als Handlungsursache aufgeworfen. Die Begründung liegt - nach Freud - in Motiven, die in der Kindheit entstanden sind und die dem Erwachsenen nicht bewusst sind.

  • Bewusste Motivation lässt Handeln zu, über welches man sich im Klaren ist und mit dem man ein bestimmtes Ziel erreichen möchte.

Motivationstheorien

Erklärungsansätze zu Motivation, Handeln und Lernen

Bei der Suchen nach den Grundlagen von Motivation, Handeln und Lernen haben sich drei Richtungen herausgebildet

  • Die Bedürfnistheorien
    Sie befassen sich damit, welche Bedürfnisse als Motive für das Handeln in Frage kommt. Die Theorien von Murray, Maslow, Alderfer und Herzberg zählen dazu. Im Kern bestehen Inhaltstheorien jeweils aus einer Klassifizierung der menschlichen Bedürfnisse.

  • Die Prozesstheorien
    Sie erklären, wie sich eine Person in einer Situation für eine bestimmt Handlung entscheidet. Sie beschäftigen sich mit kognitiven Vorgängen. Dies sind Prozesse, die zwischen dem Motiv und dem aktiven Handeln stehen. Kognitive Vorgänge (Vorgänge, die im Kopf der Akteure ablaufen) beschreiben alles, was mit dem Verstand erfasst wird, sowohl Faktenwissen, als auch kreative Anwendung von Wissen und das Lösen von Problemen

  • Die Lerntheorien
    Sie setzen sich vertiefter mit den Aspekten auseinander, die zu verändertem Verhalten führen kann. Lerntheorien beschreiben diesen Prozess und liefern Ansatzpunkte, wie Manager Lernen initiieren und fördern können.

Quelle

ANWANDER, Armin: Strategien erfolgreich verwirklichen: Wie aus Strategien echte Wettbewerbsvorteile werden. Zweite, erweiterte Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2002. ISBN 3-540-42445-8.

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