Permission Marketing

Unerwünschte E-Mail-Fluten per Reputationsfilter aussortieren

Jeder kennt sie, keiner mag sie: unerwünschte E-Mails von Werbeversendern, Wurm- und Virenschleudern oder dubiose Geschäftsangebote, um die man nie gebeten hat, kurz Spam. Nach Branchenschätzungen wird jede E-Mail-Adresse derzeit im Schnitt mit jährlich 700 Spam-Mails zugemüllt. Bis 2006 sollen es doppelt so viele sein. Den Hauptteil der Kosten tragen die Kunden. Der Versand der Werbung kostet dagegen fast nichts.

Spam stellt für Unternehmen nicht nur ein Kostenfaktor dar. Auch die IT-Systeme werden bei der Verarbeitung und Speicherung ganz erheblich mit den unerwünschten E-Mails belastet -und gefährdet. Denn längst nicht jede Versandwelle versucht lediglich ein neues Haarwuchsmittel anzupreisen. Vielmehr fluten Wurmausbrüche und sonstige Angriffe in kürzester Zeit die ungeschützten E-Mail-Konten zahlloser Benutzer, die dadurch oft selbst zur Schädlingsschleuder mutieren - mit teils verheerenden Folgen hinsichtlich der Kosten und dem Image gegenüber Geschäftspartnern und Kunden.
Nach einer Erhebung von "Computer Economics" hat beispielsweise allein der Schädling "Sober N" weltweit Kosten in Höhe von etwa einer Milliarde US-Dollar verursacht, größtenteils weil die E-Mail-Systeme der zahlreichen betroffenen Unternehmen ungeschützt waren.

Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik), ist besorgt: "E-Mail ist neben dem World Wide Web der wichtigste Dienst des Internets. Kein Wunder: schnell, zuverlässig, kostengünstig - die Vorteile von E-Mail liegen auf der Hand. Genau diese Vorteile werden jedoch immer häufiger missbraucht. Inzwischen machen unverlangt zugeschickte Massen-E-Mails den Großteil des E-Mail-Verkehrs aus und gefährden so die Zuverlässigkeit des Dienstes."
Lesen Sie hier weiter über Spam, den Imageverlust und Kostenfaktor.

Schluss mit unerwünschter E-Mail-Werbung

"It's not your fault. It's just physically impossible for you to pay attention to everything that marketers expect you to like..."
Seth Godin, Don Peppers

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Beim Permission Marketing handelt es sich um einen neuen Ansatz des "kundenfreundlichen" Marketings. Kundenfreundlich deshalb, weil dieses Konzept vorsieht, dass der Kunde wählen können soll, welches Werbematerial er per E-Mail zugesandt bekommen mag.

Noch wichtiger: die IMT Strategies Customer Opinion Survey 2001 zeigt, dass über 75% unerwünscht erhaltener E-Mails ungelesen gelöscht werden. Demgegenüber stehen mehr als 45% vom potenziellen Kunden ausgewählter oder selbst angeforderter E-Mails, die mit Spannung gelesen werden.

Der große Vorteil bei der Versendung von aktiv abonnierten E-Mails liegt darin, dass die Treffsicherheit von Werbeaktionen unter Berücksichtigung der Richtlinien von Permission Marketing exponenziell steigt.

Damit Sie nicht ins Leere mailen

Ohne klare Zielgruppe mailen Sie ins Leere, deshalb ist die Definition der richtigen Zielgruppe maßgeblich für den Erfolg einer Newsletter-Kampagne. Die Zielgruppe muss eine deutliche Beziehung zu den Vorteilen und Eigenschaften des Produktes oder der Dienstleistung haben, so dass ein starkes Interesse annehmbar ist und somit eine hohe Reaktionsquote wahrscheinlich wird.
Zielgruppen können selektiert werden nach:

  • sozio-demographischen Kriterien
  • personenbezogenen Kriterien
  • verhaltens-relevanten Kriterien

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Permission Marketing statt Massenwerbung

Permission Marketing zeichnet sich dadurch aus, dass der Kunde individuell, persönlich und mit seiner expliziten Erlaubnis angesprochen wird. Damit hebt sich dieses zukunftsträchtige Marketingkonzept positiv von standardmassiger Massenwerbung ab. Die Betreiber dieser Form des Marketings streben eine besondere Kundenbindung an, die auf einem hohen Grad an Verbindlichkeit beruht.

Die Kunst des erfolgreichen Einsatzes von Permission Marketing liegt darin, mit dem Kunden durch persönliche Anrede und personalisierte Inhalte der zugesandten Informationen eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

Nur zu häufig wird die Permission oder Erlaubnis des einmal angesprochenen Kunden missbraucht. Anstatt einer gezielt angefragten Information erhalt dieser immer wieder eine Masse von Werbung. Die Absender setzen hier die einmalige Erlaubnis mit einem Freibrief für die Zusendung von Werbung beliebigen Inhalts und Umfangs gleich.

Um diesem Missstand Einhalt zu gebieten hat der Internet-Verband eco (Electronic Commerce Forum e.V., Köln) eine Richtlinie über E-Mail Marketing verabschiedet: "Mit dieser Richtlinie will der Verband vor allem der ausufernden Flut an E-Mail Werbung einen Riegel vorschieben, die die elektronischen Briefkasten von immer mehr Verbrauchern überschwemmt."

Die eco-Richtlinie zum Online-Marketing

Verständliche Worte

Benutzen Sie eine klare verständliche Sprache, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen zu schaffen.

Nur explizit selbst angeforderte Werbung

Interessenten bestimmen über welches Ausgabemedium sie informiert werden möchten. Im Idealfall können die Interessenten Inhalt und Frequenz der kommerziellen Kommunikation selbst bestimmen.

Zweckgebundene Adressenverwendung

Adressen und Telefonnummern werden ausschließlich zum vereinbarten Zweck verwendet.

Empfänger kann sich vom Verteiler streichen

Der Empfänger kann sich bequem und mit sofortiger Wirkung vom Verteiler streichen und erhält danach auch sicher keine unerwünschten Sendungen mehr.

Aufklärung über Kündigungsmöglichkeit

Jede Botschaft enthält einen Hinweis auf die am schnellsten wirksame Kündigungsmöglichkeit.

Keine Weitergabe von Adressen

Adressen werden nicht oder nur mit ausdrücklicher Zustimmung weitergegeben.

Datenschutzrichtlinie

Eine verständlich formulierte Datenschutzrichtlinie wird den Kunden und Interessenten offen kommuniziert.

Links und Literatur

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