Virtual Private Network

VPNs als sichere Kommunikationsplattform

"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"
Wladimir Iljitsch Lenin

Das Internet ist aus dem heutigen Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. Jedoch wird häufig vergessen, wie unsicher die Kommunikation über das Internet sein kann. So werden nicht selten hochsensible Firmendaten ohne besondere Sicherheitsmassnahmen wie z.B. Verschlüsselung oder Authentifizierungsverfahren über das Internet verschickt.
Von besondere Bedeutung für Unternehmen sind daher die sog. Virtual Private Networks (VPNs).

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Virtual Private Networks (VPN) sind "private" Netze im öffentlichen Kommunikationsnetz "Internet", in denen der Austausch von Daten, Sprache und Video zwischen den angeschlossenen Rechnern – im Gegensatz zur "normalen" Internetkommunikation – verschlüsselt stattfindet.

Die Bedeutung für Unternehmen
Die entscheidenden Kriterien, wenn es um den Aufbau von unternehmensweiten Netzwerken geht, sind heute "Sicherheit" und "niedrige Kosten". Gerade aus diesem Grund nimmt die Bedeutung von VPNs immer mehr zu.

Das VPN ermöglicht gegenüber einer "normalen" Internetverbindung einen wesentlich sichereren Datenaustausch, was insbesondere für sensible Unternehmensdaten von zentraler Bedeutung ist. So beruhen die Umsatzzuwächse im Markt für VPN-Dienstleistungen hautpsächlich im gestiegenen Vertrauen der Anwender in verbesserte und modernste Sicherheitstechnologien wie z.B. die Möglichkeiten zur Verschlüsselung, Authentifizierung und Einrichtung von Firewalls.

Die internetbasierten VPNs stehen der herkömmlichen Vernetzung von Unternehmensnetzwerken und -rechnern über unternehmenseigene Standleitungen aufgrund modernster Technologien und Protokollen (wie z.B. ATM, DSL und Multiprotocol Label Switching (MPLS)) in Sachen Geschwindigkeit im Grunde in nichts nach.

Dadurch, dass jedoch die Datenübertragung über das Internet wesentlich kostengünstiger ist, als das Mieten von Standleitungen gewinnen VPNs zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung. (So können im Idealfall bis zu 70 Prozent gegenüber einem Standleitungsnetz eingespart werden. )

VPNs funktionieren wie firmeneigene Netzwerke, nur dass die angeschlossenen Rechner nicht über ein firmeneigenes LAN miteinander verbunden sind, sondern über die öffentliche Kommunikationsplattform Internet.

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Grundmodell

Für ein VPN benötigt man einen VPN-Server und einen VPN-Client. Der VPN-Server kann ein gewöhnlicher Rechner sein, auf denen die VPN-Software installiert ist (wie z.B. im Betriebssystem Windows XP von Microsoft enthalten ist). Dieser Rechner muss an das Firmennetz angeschlossen sein.
Der VPN-Client, auf dem ebenfalls eine VPN-Software installiert ist, kann dann auf den VPN-Server zugreifen und eine von der Öffentlichkeit abgeschirmte Internetverbindung wird dadurch geschaffen, dass die Daten beim Versenden automatisch verschlüsselt und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt werden.

  • Anwendungsbeispiel:
    Ein Aussendienstmitarbeiter kann das firmeneigene Netzwerk über ein VPN erreichen, von jedem Standort der Welt aus. Der Laptop des Aussendienstmitarbeiters ist der VPN-Client und für eine sichere Verbindung, d.h. für eine verschlüsselte Übertragung der Daten muss sich der Mitarbeiter lediglich über ein Telefonnetz in den VPN-Server des firmeneigenen Netzes einwählen.

VPN-Tunnel

Neben der Variante, dass ein Client-VPN auf ein Unternehmensnetzwerk zugreift ist auch ein VPN denkbar zwischen zwei Unternehmensnetzwerken, bei denen die beiden Gateways durch einen VPN-Tunnel verbunden werden.

  • Anwendungsbeispiel:
    So kann bspw. ein Automobilhersteller seine beiden Produktionsstandorte und die jeweiligen standortspezifischen Local Area Networks (LANs) miteinander über ein VPN verbinden.

Client-VPN-Verbund

Desweiteren kann ein VPN auch aus einer Reihe von einzelnen, über verschiedene Standorte verteilte Rechner bestehen. In diesem Fall muss ein Rechner die Funktion des VPN-Servers übernehmen, welcher den anderen Rechnern den Zugang zum VPN bereitstellt. Das VPN entsteht, wenn sich die verteilten Rechner in den als VPN-Server fungierenden Rechner einwählen. Hierfür ist lediglich ein Telefonnetz erforderlich und die Kenntniss der IP-Adresse des VPN-Servers.

  • Anwendungsbeispiel:
    Auf diese Weise kann sich beispielsweise ein Projektteam, deren Mitglieder auf unterschiedliche Standorte verteilt sind, untereinander vernetzen und so gemeinsam an Projekten arbeiten. Die Teammitglieder können sich über das VPN einen sicheren Zugang verschaffen zu Programmen und Dateien, die sich auf den verschiedenen, angeschlossenen Rechnern der anderen Teammitglieder befinden, sowie Back-Up Dateien auf den Rechnern der anderen Teammitglieder speichern.

Links und Literatur

Desweiteren bietet die Computerwoche zahlreiche Artikel zum Thema:

Weiterführende Informationen:

  • Einen kurzer Leitfaden, wie man VPN als Notebook-Anwender nutzen kann gibt es von Microsoft.
  • Spezielle und meist isolierte Lösungen für das Wissensmanagement haben die Erwartungen, die an sie gestellt wurden in der Praxis meist nicht erfüllt. Lesen Sie mehr dazum im Artikel Networking statt Isolation

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