Windows Vista

Was Entscheider bei der Migration beachten sollten

Mit dem Thema Migration verbinden zahlreiche IT-Verantwortliche zurzeit vor allem eines: die Umstellung älterer Microsoft-Betriebssysteme auf Windows Vista. Weltweit soll das neue Betriebssystem innerhalb eines Jahres etwa 100 Millionen Rechner antreiben, so eine Prognose des Marktforschungs-Instituts IDC.

Wer als CIO mit der Dynamik der technischen Innovationen Schritt halten will, muss die Komponenten der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur immer auf den neusten Stand bringen. Nicht selten bedeutet dies den Austausch von Servern, Applikationen und Betriebssystemen. Migrationsthema Nummer eins ist derzeit Windows Vista.

Für Unternehmen ist besonders interessant, dass Vista mit zahlreichen neuen Features die Effizienz der Nutzer steigert. „Erstmals hat Microsoft ein System realisiert, das den Anwender eher unterstützt, als ihn den Prozessen unterzuordnen, die vom Betriebssystem vorgegeben sind“, lobt Andreas Thoms, Business Development Manager bei Fujitsu Siemens Computers.

Eine intuitive Anpassung der Symbolleisten sorgt dafür, dass der Nutzer immer die Befehle angezeigt bekommt, die er für den nächsten Arbeitsschritt braucht. Außerdem gelangt der Anwender durch eine neuartige Suchfunktion schneller zum gewünschten Input. Statt wie bisher im Windows Explorer in Einzelordnern zu recherchieren, kann er über einen virtuellen Ordner direkt auf die passenden Dateien zugreifen – und sie auf Wunsch mit Kollegen an anderen Rechnern gemeinsam bearbeiten: Mit einem Share Point Portal Server, der Anwendergruppen sicher vernetzt, erleichtert Vista das Teamwork am PC.

Der richtige Zeitpunkt

Auch Migrationsskeptiker wissen: Die Laufzeit der älteren Windows-Versionen ist begrenzt. Der von Microsoft angebotene gebührenpflichtige Extended Support läuft in den nächsten Jahren aus. Wer seine IT-Landschaft mit Windows 2000 betreibt, kann bis maximal 2010 mit der kostenpflichtigen Unterstützung des Herstellers rechnen. Nutzer von XP haben bis 2013 Zeit, ihre Migration durchzuführen – sofern die Lieferanten spezieller Applikationen den Betrieb ihrer Produkte auf dem entsprechenden System lange genug unterstützen.

Die meisten IT-Verantwortlichen fragen sich daher nicht ob, sondern wann sie das neue Betriebssystem installieren sollen. Thoms weist darauf hin, dass man beim Kauf eines neuen Rechners nicht sofort auf Vista migrieren müsse: „Kunden, die in den nächsten Wochen einen PC kaufen oder vor kurzem einen gekauft haben, können im Rahmen unseres Vista-Upgrade-Programms zu einem späteren Zeitpunkt eine vergünstigte Installation des neuen Betriebssystems erhalten“.

Generell gilt: Um die Vorteile von Vista nutzen zu können, brauchen Anwender und Administratoren eine Gewöhnungsphase. Die Arbeit mit dem neuen Betriebssystem muss durch Schulungen oder selbständiges Learning by Doing eingeübt werden. Wer frühzeitig migriert, nutzt das erworbene Know-how und die Vorteile des neuen Systems länger.

Kompetente Unterstützung kann Kosten senken

Der Markt für IT-Dienstleistungen bietet ein modulares Angebot, um Know-how, Manpower und Projektmanagement gezielt einzukaufen. Anbieter wie Fujitsu Siemens Computers sind sogar angetreten, um Migrationen oder Integration auch als Komplettservice anzubieten, damit das laufende Geschäft des Unternehmens – und der IT-Organisation – möglichst wenig beeinträchtigt wird. IT-Verantwortliche können auf diese Weise einen Teil der Verantwortung für die zeitnahe und erfolgreiche Umsetzung von Integrationsprojekten an den Dienstleister delegieren – gerade wenn das Personal knapp ist, vielleicht der einzige Weg zum schnellen und sicheren Erfolg.

Links und Literatur

Quelle: Fachartikel für 4managers von Irmgard Schlembach, freie Journalistin aus München, 03/2007

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