Business-Knigge im Winter

Die zehn wichtigsten Tipps von Hesse/Schrader

Im Winter mit dicken Profilsohlen eine Dreckspur aus Schneematsch und Streusalz durch das Büro ziehen? Unfein. Regelmäßig zu spät zur Arbeit kommen, weil die Bahn aufgrund vereister Gleise ausfällt? Ab dem dritten Mal völlig daneben. Was es im Winter für Verhaltensregeln am Arbeitsplatz zu beachten gilt, weiß Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader.

10 Tipps

  1. Bei Schnee und Eis am Arbeitsplatz immer ein zweites Paar Schuhe parat haben, die dann schnell gewechselt werden können. So verhindert man, Schneespuren durch das Büro zu ziehen.

  2. Regenschirme und nasse Jacken am besten schon vor der Tür ausziehen, ausschütteln und an einem Ort aufhängen, wo sie möglichst schnell trocknen und nicht Teppiche, Drucker o.Ä. volltropfen.

  3. Vor dem Schlafengehen noch einmal den Wetterbericht checken und gegebenenfalls auf längere Anfahrtszeiten zur Arbeit einrichten. Denn wenn die schlechten Straßenbedingungen vorhersehbar waren, macht das Zuspätkommen einen besonders schlechten Eindruck.

  4. Falls es doch einmal passiert: Nacharbeit ist eine gute Möglichkeit, dem Arbeitgeber zu demonstrieren, dass der Grund für das Zuspätkommen wirklich „höhere Gewalt“ und keine faule Ausrede war.

  5. Um in der Erkältungszeit nicht alle anderen anzustecken: Vor dem Essen, nach dem Toilettengang und nachdem viele Hände geschüttelt oder öffentliche Oberflächen angefasst wurden, gründlich Händewaschen!

  6. Hygienisch Niesen: Statt in die Hand, bitte in den linken Hemdsärmel oder ins Taschentuch, das sofort entsorgt werden sollte.

  7. Ob „Gesundheit“-Wünsche angemessen sind oder nicht, darüber sind die Benimm-Experten immer noch uneins. Jürgen Hesse empfiehlt für den Büroalltag: In Meetings oder wenn man sich den ganzen Tag das Büro teilt, ist ein einmaliges „Gesundheit“- Wünschen völlig angemessen. Dabei auf den eigenen Instinkt vertrauen!

  8. In der Weihnachtszeit, Kerzen auf den Schreibtisch zu stellen, ist in der Regel nicht erlaubt. Drückt der Chef ein Auge zu, überträgt sich die Fürsorgepflicht direkt auf den Arbeitnehmer.

  9. Generell einen überdekorierten Schreibtisch vermeiden, da er gegenüber Chef, Kollegen und Kunden ein unseriöses Bild von der dort arbeitenden Person vermitteln kann.

  10. Vorsicht bei zu üppigen Weihnachtsgeschenken! Wer von Kunden oder Lieferanten große Geschenke erhält, kann sich dem Verdacht der Vorteilsnahme aussetzen. Bei Zweifeln mit dem Vorgesetzten sprechen und gegebenenfalls das Geschenk mit den Kollegen teilen.

So kommen Sie gut durch den Business-Winter.

Autor

Jürgen Hesse, Jahrgang 1951, ist Diplom-Psychologe und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Berufs- und Karriereberatung.

Seit 1985 hat er zusammen mit Hans Christian Schrader über hundert immer wieder aktualisierte Ratgeber zu allen Bewerbungsfragen und Karrierethemen veröffentlicht. Das Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader ist ein bekanntes Karriereberatungs- und Seminarunternehmen und berät bundesweit an acht Standorten in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart und Wiesbaden.

 

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