Gekündigt - und nun?

Eine Kündigung trifft einen meist unvermittelt. Wie man im Fall der Fälle reagiert, welche Schritte die nächsten und besten sind - wer mitten im Beruf steht, beschäftigt sich damit eher weniger. Doch in den Stunden nach der Kündigung sollten Sie einen kühlen Kopf bewahren, denn einige Fehler können Sie vermeiden, so die Expertin Andrea Schottelius aus Hamburg.

Wie vom Schlag getroffen steht Sabine vor dem Chef, hört ihn reden, doch eigentlich versteht sie ihn nicht. Leere Worthülsen scheinen aus seinem Mund zu quellen, ohne Bedeutung. Nach dem Wort „Kündigung“ befindet sie sich wie in einer Schockstarre – Sabine hat das Gefühl, neben sich zu stehen, sie hört sich selbst sprechen, doch wie die Worte aus ihrem Mund kommen, weiß sie nicht. Auf dem Gang läuft sie gleich drei Kollegen in die Arme, ob sie mit zum Mittagessen geht, wollen sie wissen – Mittagessen? Ihr wurde gerade gekündigt, wozu noch Mittagessen?

Vergangenes in der Vergangenheit lassen

Der Schock nach einer Kündigung sitzt tief. Das Gefühl der Ungerechtigkeit dürfte zu den ersten Emotionen zählen, die unmittelbar danach aufkommen. Geben Sie hier nicht nach!

Andrea Schottelius rät:

  • Lassen Sie mindestens eine Nacht verstreichen, denn um objektiv auf das Geschehen blicken zu können, brauchen Sie wenigstens einen kleinen Abstand.

  • Versuchen Sie zu rekapitulieren, weshalb Ihnen gekündigt wurde, zu welchen Konditionen – fixieren Sie sich nicht auf Ihre Opferrolle, in der Sie sich schlecht behandelt fühlen.  So nehmen Sie sich selbst die Handlungsfähigkeit und hinterlassen einen unprofessionellen Eindruck bei Ihren ehemaligen Kollegen und Vorgesetzten.

  • Suchen Sie sich stattdessen Unterstützung: Gekündigt zu werden ist keine Schande! Sprechen Sie mit Freunden oder Verwandten darüber – oder nutzen Sie die zahlreichen Beratungsangebote.

  • In Ihrem Kopf werden viele Fragen auftauchen, Sorgen, aber auch erste Skizzen Ihrer Zukunftspläne.

  • Der Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet natürlich auch Trauer – die Arbeit füllt den Großteil unserer wachen Zeit aus. Andrea Schottelius: „Lassen Sie die Trauer zu, diesen Prozess zu durchlaufen ist wichtig, um neu anfangen zu können.“ Ein Coaching kann hier unter Umständen hilfreich sein.

Erst wenn Sie sich ein bisschen sortiert und gesammelt haben, sollten Sie die Kollegen einweihen – insofern Sie nicht mit Ihrem Chef ein anderes Vorgehen besprochen haben. Bemühen Sie sich, nicht unfair gegenüber Ihrem alten Arbeitgeber zu sein: Oftmals ist eine Kündigung leider die einzige Möglichkeit, zum Beispiel bei einer betriebsbedingten Entlassung.

So schwer das auf den ersten Blick auch scheinen mag, versuchen Sie, aus dieser Erfahrung zu lernen:

  • Was hat die Kündigung bedingt?

  • Was können Sie vielleicht ändern?

Nur wenn Sie sich mit dieser Vergangenheit arrangieren, sind Sie auch offen für Neues – und erst dann werden Sie die nötige Energie haben, neue berufliche Ziele zu erarbeiten und schließlich auch umzusetzen.

Autorin

Andrea Schottelius
Personal Management Coaching

Klosterstieg 8
20149 Hamburg

Tel: 040/ 4135 4033

E-Mail: info@dont-want-spam.AndreaSchottelius.de
Internet: Personal Management Coaching

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