Persönliche Strategien erfolgreich verwirklichen

Teil 2: Bewegung erzeugen

Im ersten Teil haben wir uns mit dem Thema Orientierung schaffen befasst. Wie ist es Ihnen mit dem Thema ergangen? Vielleicht haben Sie ja mit dem Tipp experimentiert und einige spannende Dinge für sich herausgefunden.

Nun geht es um das Thema "Bewegung erzeugen". Bei Veränderungsprozessen und in der Anwendung auf die eigene Person geht es um mehr als Motivation. Es werden konkrete erste Handlungen in Richtung der Zielsetzung angestrebt – in diesem Fall in Richtung Ihrer persönlichen Zielsetzung.

Ziele kommunizieren

"Erster Schritt der Kommunikation ist die Auseinandersetzung. "
Hans Pestalozzi

Um in Bewegung zu kommen, sollten Sie sich mit Ihren Zielen auseinandersetzen – sie gewissermaßen zum Thema ihre Selbstgespräche machen:

  • Wie beschreiben/formulieren Sie Ihre Ziele?
  • Welche Bilder, Aussagen, Gefühle sind mit diesen Zielen verbunden?
  • Was verändert sich, wenn Sie Ihre Ziele erreicht haben?

Hier geht es weniger um ein zwanghaftes Verfolgen Ihrer Zielsetzungen als vielmehr um das "ins Reine kommen" mit Ihren Zielen – indem Sie sich "selbst überzeugen ". Ihre Ziele sollten zum selbstverständlichen Bestandteil Ihres Denkens werden.

Impulse erzeugen

"Die Sichtweise und den Impuls ändern, etwas wirklich wollen, dann bleibt man nicht Sklave seiner Gewohnheiten, sondern wird Herr über sein Leben. "
Paul Wilson

Gewohnheiten sind zäh und Veränderungen brauchen Energie. Im Alltag vergessen wir oft, uns wirklich an unseren Zielsetzungen auszurichten. Sorgen Sie für Impulse, die Ihr alltägliches Denken und Handeln mit Ihren Ziele verbinden:

  • Wodurch erinnern Sie sich im Alltag an Ihre Ziele? (Bilder, Gegenstände, Symbole etc.)
  • Welche ungewohnten Gewohnheiten können Sie entwickeln? (Zeitpunkte oder Zeiträume schaffen, veränderte Vorgehensweisen, räumliche Veränderungen etc.)
  • Wo stellen Sie sich selber Stolperfallen, indem Sie mehr oder weniger automatisch und unbewusst reagieren?

Immer wenn Ihnen auffällt, dass Sie nicht im Sinne Ihrer Ziele gehandelt haben, ist auch das ein Impuls in Richtung Ihrer Ziele. Seien Sie dankbar dafür, dass Sie bewusster damit umgehen und es Ihnen auffällt und ärgern Sie sich nicht darüber.

Aufgaben planen

"Niemand plant zu versagen, aber die meisten versagen beim Planen."
unbekannt

Nur wenn Sie den Weg zum Ziel kennen, merken Sie, wenn Sie sich verfahren haben. Üben Sie sich daher im Planen Ihrer persönlichen Ziele:

  • Welche Schritte (wahrnehmbare Ergebnisse) braucht es auf dem Weg zum Ziel?
  • Welche Meilensteine und Hürden gibt es?
  • Wie sieht die zeitliche Abfolge aus? (Was haben Sie bis wann erreicht?)

Ihre Planung wird besser, wenn Sie aus Erfahrungen (z. B. dem Versagen beim Planen) lernen und die nächste Planung besser machen. Erfahrungen können Sie aber nur dann machen, wenn Sie die Unterschiede zwischen Planung und Umsetzung erkennen könne. Das erfordert zunächst einmal einen Plan. Machen Sie sich das Motto zu eigen: Aus Planung wird man schlau. Auch wenn der Plan nicht immer so eintritt, wie er geplant wurde.

Qualifikationsbedarf erkennen

"Wer schwimmen lernen will, muss ins Wasser."
Holländisches Sprichwort

Mit neuen Zielen sind meist neue Kompetenzen verbunden. Diese müssen erlernt und trainiert werden. Aber auch bei Zielen, die wir schon länger verfolgen, bringt Kompetenzgewinn einen zusätzlichen Nutzen: Wir erreichen unsere Ziele schneller.

  • Welche Kompetenzen bringen Sie Ihrem Ziele näher?
  • Wo oder von wem können Sie diese Kompetenzen erwerben?
  • Welche Prioritäten setzen Sie bei Ihrem Kompetenzerwerb?

Sicher kennen Sie die Geschichte vom Holzfäller, der seine Axt und seine Säge nicht schärfen konnte, weil er so sehr mit dem Fällen der Bäume beschäftigt war. Wann schärfen Sie Ihre Werkzeuge?

Motivation schaffen

"Motivieren ist: Den ersten Schubs geben auf der Schaukel. "
Hermann Lahm

Haben Sie sich schon einmal mit Schwung auf eine Schaukel gesetzt? Vielleicht sollten sie das wieder einmal tun, um zu erleben, wie Motivation funktioniert.

  • Was bringt Sie in Schwung? Wann laufen Sie zur Höchstform auf?
  • Was begeistert Sie im Arbeitsalltag?
  • Woran haben Sie richtig Spaß, so dass Sie ein freudiges Lachen nicht mehr unterdrücken können?
  • Wie können Sie dafür sorgen, dass Sie mit Schwung beginnen?

Wenn Sie auf diese Fragen keine Antworten finden, schauen Sie bitte mal bei den Kleinigkeiten im Alltag oder bei dem, was Ihr Unternehmen insgesamt bewegt. Wenn Sie dort ebenfalls nichts finden, prüfen Sie am besten, was Sie grundsätzlich an Ihrer Tätigkeit verändern können. Eine Schaukel braucht eine stabile Aufhängung, zuverlässiges Material und Freiraum zum Schwingen.

Übung

Auch bei diesen Fragen gilt wieder:

  • Schreiben Sie zügig Ihre spontanen Antworten auf und
  • legen Sie dann das Ganz wieder beiseite.
  • Wiederholen Sie dies mehrfach und schauen Sie, was sich dabei entwickelt.

Ein spannender Prozess, der von der ersten Bewegung bis zum großen Schwung führen kann. Den wünschen wir Ihnen.


Weiter mit Teil 3: Handeln intensivieren

Autor ILTIS GmbH

Dieses Thema beruht auf den Erfahrungen der ILTIS GmbH. ILTIS steht für die erfolgreiche Implementierung neuer Geschäftssysteme, Prozesse, Strukturen, Profile und Kulturen.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach an.

ILTIS GmbH
Damit aus Strategien Handeln wird

 

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