So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter richtig

Nach Zeiten in denen nahezu jeder über Burnout klagte und sich eine allgemeine Unzufriedenheit in deutschen Büros breit machte, dringen endlich wieder positivere Worte aus der Arbeitswelt. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bestätigt: 9 von 10 Arbeitnehmer sind zufrieden in ihrem Job. Demnach spielen die Höhe des Gehalts und die Arbeitsplatzsicherheit überraschenderweise eine nebensächliche Rolle.

Tatsächlich ist für die Zufriedenheit im Job nur eine einzige Person verantwortlich: der Chef.

Dieser kann einiges zur Zufriedenheit seiner Belegschaft beitragen. Geschätzt wird, wenn der Vorgesetzte einen respektvollen Umgang pflegt, gelegentlich unterstützt und Konflikte lösen kann. Vor allem aber, wenn er seine Mitarbeiter motiviert. Wirksame Motivatoren sind dabei Macht und Anerkennung. Der Faktor Geld sollte erst einmal außen vorgelassen werden.

Denn wie der allseits bekannte Spruch besagt: Wer für Geld kommt, geht auch für Geld. Daher widmen wir uns den anderen beiden Motivationsmöglichkeiten, die langfristig zufrieden machen können.

Motivationsfaktor Macht

Erweitern Sie den Aufgabenbereich, für den der Arbeitnehmer zuständig sein soll oder übertragen Sie ihm mehr Verantwortung. In den zugeteilten Bereich sollten Sie als Vorgesetzter dann auch nicht mehr eingreifen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Sonst verliert die versprochene Verantwortung schnell wieder an Bedeutung. Klar sollte allerdings auch sein, dass keinesfalls jeder automatisch Motivation verspürt, sobald ihm mehr Verantwortung zusteht.

Ist der Mitarbeiter damit überfordert, kann die gutgemeinte Zusatzaufgabe im schlechtesten Fall auch das Gegenteil bewirken. Vielleicht ist es manchen wichtiger, regelmäßig an Weiterbildungsangeboten teilzunehmen und so frei nach dem Motto „Wissen ist Macht“ motiviert zu werden. Daher ist es wichtig, seine Angestellten genau zu kennen und diese individuell zu fördern. Machen Sie sich also zunächst Gedanken über den Menschen an sich und erst dann über Wege, wie sie den Mitarbeiter motivieren können.

Motivationsfaktor Anerkennung

Schon Gaius Sallustius Crispus, römischer Geschichtsschreiber und Politiker, wusste seinerzeit: „Anerkennung gibt dem Streben Nahrung.“ Dass Anerkennung wichtig und motivierend ist, ist vielen Führungskräften durchaus bewusst. Doch wird dieser Schritt leider noch allzu oft falsch angegangen.

Lobende Worte gehen entweder in dem hektischen Büroalltag komplett unter oder wichtige Verhaltensregeln werden nicht beachtet:

1.    Ehrlichkeit
Wenn Sie jemanden loben, sollte dies natürlich und nicht erzwungen wirken. Andernfalls wirken Sie als Vorgesetzter unaufrichtig. Gleiches gilt, wenn zu dick aufgetragen wird.

2.    Den richtigen Ort wählen
Bevor Sie einen Mitarbeiter loben, ist es sinnvoll, sich zunächst über seine Persönlichkeit Gedanken zu machen. Steht ein Angestellter gerne im Rampenlicht, ist es kein Problem, ihn vor den Kollegen zu loben. Für viele wäre die Situation jedoch peinlich. In diesem Fall sollten Sie eher einen passenden Moment abwarten, bei dem das Lob unter vier Augen ausgesprochen werden kann.  

3.    Uneingeschränkte Anerkennung
Ein Lob ist keine Verpackung für Kritik! Verwenden Sie nicht das berühmte Wörtchen „aber“, um anschließend noch auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen.  

4.    Nicht übertreiben

Auch wenn ein Lob vom Chef für manche Mitarbeiter mehr zählt, als Geld – übertreiben Sie es nicht. Wer immer alles und jeden lobt, egal welche Leistung zugrunde liegt, verliert schnell seine Glaubwürdigkeit. Gezielte, aber dafür wirklich angebrachte Anerkennung bewirkt wesentlich mehr.

Fazit

Motivierter sind Ihre Mitarbeiter sicherlich auch, wenn sie nicht ständig bei der Arbeit unterbrochen werden. Ablenkungsfaktoren wie eingehende Emails, Lärmbelästigung durch anwesende Kollegen oder das klingelnde Telefon nehmen stetig zu. Häufen sich Arbeitsunterbrechungen, macht dies nachweislich erschöpft und gereizt. Zumindest gegen den Störfaktor Telefon kann man vorgehen – mit dem Einsatz eines externen Telefonservice. Das Berliner Unternehmen ebuero AG entlastet Ihre Mitarbeiter indem professionelle Sekretärinnen das Telefon übernehmen. Ihre Belegschaft kann sich mit Hilfe dieser Unterstützung und neu erlangter Motivation wieder auf alle anderen wichtigen Aufgaben konzentrieren.

Autorin

Tamara Kraus  
ebuero AG
Hauptstr. 8
10827 Berlin

Tel.:  +49 30 780 999 99
Internet: www.ebuero.de

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