Social Media effektiv nutzen

8 Tipps für den erfolgreichen Start

An Social Media kommt niemand mehr vorbei – überall sind die neuen Netzwerke zugegen: Der Radiosender hat eine Facebookseite, die Lokalzeitung sucht Leser über Twitter, der Fernsehsender verwendet Bilder aus YouTube.

Kein Wunder, dass sich auch viele Unternehmen fragen: Müssen wir die Netzwerke auch nutzen – und wenn ja wie?

Hier die wichtigsten acht Tipps für einen guten und sicheren Start.

1. Social Media ist nicht gleich Social Media

  • Wer sich mit XING, Facebook, Twitter und Co. noch nicht auseinandergesetzt hat, bekommt vielfach den Eindruck, diese Netzwerke seien vergleichbar. Tatsächlich aber unterscheiden sie sich in ihren technischen Möglichkeiten, ihren Zielgruppen und ihren Ansprachen. Es macht Sinn, sich vorher zu informieren: Welches Netzwerk leistet was? Welche Nutzer greifen darauf zu – und sind diese als Zielgruppe für unser Unternehmen relevant?

2. Erfahren hilft verstehen

  • Die Funktion und Wirkung der Netzwerke ist nicht trivial. Zwar kann man sich zunächst theoretisch verdeutlichen, welchen Weg eine bei sozialen Netzwerken platzierte Information nehmen kann. Effizienter ist aber vorsichtiges Learning by Doing – außerdem kann  das mehr Spaß machen als die graue Theorie.

3. Starten Sie langsam

  • Unternehmen, die sich fragen, ob sich der Einsatz von Social Media auszahlt, können dies jeweils mit einfachen Suchabfragen risikofrei herausfinden. Zum Beispiel bietet Twitter direkten Einblick in das, was die Nutzer dort in diesem Moment beschäftigt. Wer auf twitter.com ein Suchwort eingibt, das ihn interessiert (am besten etwas Branchentypisches), kann an den Suchergebnissen erkennen, ob und wie über dieses Thema im Netzwerk diskutiert wird. All das funktioniert, ohne dass man sich anmelden müsste oder sonst irgendeine Verpflichtung eingeht. Auch große Suchmaschinen wie Google oder Bing setzen darauf, diese Echtzeit-Ergebnisse auszugeben.

4. Sichern Sie Ihr Feld

  • Wenn Sie sich ein wenig umgeschaut haben, werden Sie sehen, wie viele Unternehmen schon in den Sozialen Netzwerken angemeldet sind. Mit ihren Markennamen oder mit interessanten Produktbeschreibungen. Bei jeder Art von Netzwerk gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es macht also Sinn, sich Namen in den Netzwerken zu sichern, selbst wenn Sie noch nicht genau wissen, was Sie damit vorhaben.


5. Suchen Sie sich Ihre Rolle aus

  • Häufig liest man, Social Networks lebten vom Dialog und symetrischer Kommunikation. Zwar ist es richtig, dass mit Netzwerken wie Twitter oder Videoplattformen wie YouTube jeder zum Sender werden kann. Das heißt aber nicht, dass Sie dies auch gleich werden müssen. Es steht Ihnen frei, ein Netzwerk wie Twitter dank seiner Suchfunktion rein passiv als Recherchemittel zu nutzen – ohne eine einzige Meldung selbst verbreitet zu haben. Oder Sie schalten auf Facebook „nur“ Anzeigen. Vom aktiven Kommunikator bis zum passiven Leser sind zahlreiche Rollen denkbar. Die Entscheidung liegt allein bei Ihnen.

6. Vorsicht beim Veröffentlichen

  • Netzwerke wie Twitter, Facebook, XING & Co. sind letztendlich Unternehmen und als solche daran interessiert, dass sich die Menschen in den Netzwerken möglichst viel und häufig austauschen. Genau das aber birgt Gefahren, denn Ihre Äußerungen sind nicht immer lösch- oder veränderbar: Das Gedächtnis des Internets ist wie das eines Elefanten: es vergisst nichts!

7. Unterscheiden Sie Person und Funktion

  • Falls Sie veröffentlichen möchten, fragen Sie sich, ob Sie das als Person oder in Ihrer Funktion im Unternehmen tun wollen. Davon hängen äußere Faktoren wie z.B. Ihr Kontoname ebenso ab wie Inhalte, die Sie veröffentlichen wollen, sowie die Ansprache an das Publikum.

8. Gönnen Sie sich Ihre Individualität

  • Im Gegensatz zu klassischen Medien können Sie sich Ihr Netzwerk, Ihre Informationen und Ihre Zielgruppe ganz persönlich zusammenbauen und individuell nutzen. Außer der vorhergehenden Tipps gibt es im Grunde genommen kein „richtig“ oder „falsch“. Wenn Sie sich für ein Netzwerk entscheiden, sollte ausschlaggebend sein, dass es auf Sie, Ihre Botschaften sowie Ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse passt. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie sich nichts anderes aufdrängen lassen.

Autor

Tim Schlüter

freier Journalist
TV-Moderator

Internet: www.tim-schlueter.de
Internet: www.talk-social.de

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