Yoga im Führungsalltag

Jede sechste Führungskraft tut es

Warum stemmen sich Manager in den Hund, biegen sich zur Kobra oder balancieren das Boot? Suchen die Erde im Schienbein und versuchen, Energien die Wirbelsäule entlang fließen zu lassen?

Die Gründe sind vielfältig. Ob Lebenskrise, Sinnsuche, Schmerzen, Stress oder die Suche nach spiritueller Erfahrung. Schon lange wird die indische Lehre Yoga nicht nur von so genannten esoterisch angehauchten Frauen praktiziert. Yoga ist nicnt nur in der westlichen Zivilisation angekommen, sondern auch in den Führungsetagen.

(Hier geht es zum Studiendownload)

 

Denn: Jede sechste Führungskraft tut es. Yoga und Meditation sind mittlerweile feste Größen in deutschen Führungsetagen. So praktiziert jede sechste deutsche Führungskraft (16,8 Prozent) Techniken wie Yoga oder Meditation – dies entspricht mehr als 800.000 Managern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest am 05. und 06. Januar 2009 realisierte.

Die Studie erfolgte im Auftrag des Unternehmens Innervestment, das sich als Anbieter von Intensiv-Retreats (viertägige Rückzugsphasen aus dem Alltag) für leistungsorientierte Menschen zum Ziel gesetzt hat, die aktuelle Entwicklung von Interesse, Praxis und Motiven zum Thema Yoga  und Meditation zu analysieren.

Aber Vorsicht! Yoga hat sich auch ebenso schnell zu einem Wirtschaftszweig mit einem enormen Millionen-Umsatz allein in Deutschland entwickelt. So steigt der ein oder andere Fitness-Club auf die Trendwelle auf, bietet Kurse für Hausfrauen und Manager oder Business-Yoga an. Ein Buch / DVD nach dem anderen kommt auf den Markt. Promis biegen sich zu Räucherstäbchen und Musik.

Fast jeder weiß mittlerweile, was Sanskrit heißt, nur aber etwa die Hälfte hat auch wirklich Praxiserfahrung. Wie immer und überall stellt sich auch bei Yoga die Frage: inwieweit nehme ich die Übungen ernst? Folge ich einem Trend, und kann mitreden? Oder will ich durch Yoga bestimmte Veränderungen erwirken?

Wer sich dann auf die Suche macht, wird schnell mit unterschiedlichen Stilen und Traditionen des Yoga konfrontiert. Gemeinsame Wurzel ist das vor etwa 2.000 Jahren durch den indischen Philosoph und Mystiker Patanjali definierte klassische Yoga. In diesen Grundsätzen beschreibt Patanjali einen achtstufigen Pfad.

Positive Effekte

Warum sich gerade Führungskräfte und Manager vermehrt dem Yoga widmen?

Ständiger Termindruck, Krisensituationen meistern, umfangreiches Arbeitspensum, ständig steigende Anforderungen, drohender Burn-out gehören zum Führungsalltag.

Positive gesundheitliche Effekte sind für mehr als vier von zehn deutschen Managern/Unternehmern ein besonders wichtiger Grund für ihr Interesse an den Themen Yoga oder Meditation, gefolgt vom Thema Stressabbau, welches noch mehr als jede dritte Führungskraft als vorherrschendes Motiv angibt.

So ist es nicht verwunderlich, dass man durch (Business-)Yoga folgende Veränderungen feststellen kann:

Auf körperlicher Ebene

  •  Muskelaufbau
  • Erhöhte Flexibilität

  • Stärkung des Immunsystems

 Auf energetischer Ebene

  • Auflösung von Blockaden

  • Aktivierung von Energiezentren und des Energieflusses

  • Ausgeglichenheit

  • Aktivierung von Heil- und Regenerationsprozessen

Auf geistiger Ebene

  • Klarheit, Konzentration

  • Zunehmendes Bewusstsein

  • Kraft und innere Ruhe

 

 

Wer an Yoga glaubt, ernsthaft praktiziert, lebt nach einer tiefen Überzeugung und Lebenseinstellung. Innerer Friede, Gelassenheit und Einklang mit sich und der Umwelt, das sind die Ziele. Das bedeutet aber auch harte Arbeit, Ausdauer und Disziplin.

Lehrer vermitteln dies schon in den ersten Stunden: ernsthaft praktiziertes Yoga ist kein „Spaziergang“. Eingeweihte wissen es, und Anfänger ahnen es nach den ersten Stunden. Umso simpler klingt die Lösung Patanjalis: das Positive stärken, das Negative abschwächen.

Die Übungen des Yoga setzen nur den Impuls auf dem Weg des In-sich-Hineinhörens. Durch den gleichmäßigen Rhythmus des Einatmens strömen Energien in den Körper und Ängste und Verspannungen werden durch das Ausatmen gelöst. Übende nehmen Gedanken und Gefühle wahr und lassen sie los. Inwieweit es wirkt und hilft, entscheidet allein der Mensch.

„Yoga ist die Methode, durch die der unruhige Geist beruhigt und die Energie in schöpferische Bahnen gelenkt wird“, definiert der indische Guru B. K. S. Iyengar.

Fazit

Auch wenn nicht jeder davon erzählt: Jede sechste deutsche Führungskraft (16,8 Prozent) praktiziert Techniken wie Yoga oder Meditation – dies entspricht mehr als 800.000 Managern. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest am 05. und 06. Januar 2009 realisierte. Die Studie erfolgte im Auftrag des Unternehmens Innervestment. (Hier geht es zum Download)

Die Studienergebnisse bestätigen das Konzept, Führungskräften die positiven Effekte von Yoga und Meditation zugänglich zu machen. Die Praxis dieser Techniken führt zu einer tiefen, kraftvollen Gelassenheit, welche eine ideale Basis für die Anforderungen eines leistungsorientierten Lebensstils bildet – gerade auch in Krisenzeiten.

"Daher wundert es uns nicht, dass von den deutschen Unternehmern, leitenden Angestellten und leitenden Beamten jeder vierte Praktizierende seine Praxis aktuell sogar intensiviert.", kommentiert Oliver Kulter, Trainer und Inhaber von Innervestment, ein weiteres Ergebnis der Umfrage.

Die Themen Yoga und Meditation gewinnen zunehmend an Bedeutung: Immer mehr Menschen finden Zugang zu einem Spirit, der positiven Einfluss auf ihre mentale und körperliche Entwicklung nimmt.

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Autor

Oliver Kulter
innervestment

Schlossallee 4
65388 Schlangenbad

Internet: www.innervestment.com
E-Mail: kulter@dont-want-spam.innervestment.com

 

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